Mumia Abu-Jamal

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Archiv

Wettlauf gegen den Tod

Anti-Repressions-Nachrichten

Archiv

(Ffm) Free Leonard und NoDAPL (20.11.2016)

Trotz beginnendem weihnachtlichem Konsumzwang, interessierten sich viele Menschen für die Thematik, unterschrieben Petitionen und nahmen Postkarten an Obama mit. In kurzen Redebeiträgen und Aufrufen wurde nicht nur die bisherige Geschichte Peltiers und sein aktueller Gesundheitszustand geschildert, sondern auch von den aktuellen Kämpfen gegen die Dakota Pipeline berichtet.

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(Bln) Solidarität mit den Gefangenenkämpfen in den USA - Free them all - Bericht

Free Lenoard Peltier Balone vor der US Botschaft

Am Samstag, den 29. Oktober 2016 kamen ca. 130 Menschen vor die US Botschaft in Berlin, um ihre Solidarität mit den streikenden Gefangenen in den USA auszudrücken und die sofortige Freilassung des indigenen politischen Gefangenen Leonard Peltier zu fordern.

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Radio Aktiv Berlin veröffentlichte seine Sondersendung über Free Them All!
Radio Aktiv Berlin - Sondersendung Free Them All - Podcast...

Darin enthalten sind fast alle Redebeiträge der Berliner Gefangenen-Soli-Kundgebung vom vergangenen Samstag vor der US Botschaft. Im Berliner UKW wird die Sendung am Mittwoch, dem 2. November um 16 und um 22 Uhr ausgestrahlt: Pi-Radio Verbund 88,4 FM

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Bis zum Tod im Knast

(jW) Bis zum Tod im Knast - Die US-Gefängnisindustrie beutet Gefangene bis ins hohe Alter aus...

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Letzte Chance für Peltier

(jW) Letzte Chance für Peltier - USA: Internationale Kampagne fordert Begnadigung des seit 40 Jahren inhaftierten politischen Gefangenen...

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(Radio Flora) Streik- und Aktionstag von Gefangenen am 9.September in den USA (05.10.2016)

Hier geht es zur Sendung...

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Kenny Zulu Whitmore - 62. Geburtstag in der Angola Prison Sklaven Farm (Louisiana, USA)

Der Gefangene Kenny Zulu Whitmore ist viele Jahre ein enger Mitstreiter der Angola 3 gewesen und noch immer im Gefängnis, seit 1978 weitesgehend in Isolationshaft, weil er im Knast in die Black Panther Party eintrat und sich stets solidarisch mit anderen kämpfenden Gefangenen verhalten hat. Mehr hier... Ähnlich wie so viele andere in den USA ist er seit Jahrzehnten für ein Verbrechen in Haft, was er nicht begangen hat.

Am 14. Oktober 2016 hat Zulu seinen 62 Geburtstag.

Kenny Zulu Whitmore
86468 Camp-J-Cudda/IL
LA State Prison
Angola, LA 70712
USA

Er freut sich über Post. Tipps zum Schreiben an Gefangene findet ihr hier...

Mumia berichtete 2013 äber Zulu:

Other Brothers in Angola (1:42) by Mumia Abu-Jamal (November 29, 2013)

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Kundgebung: Freiheit für Aaron und Balu!

Datum: Samstag, 13. August 2016 - 17:00

Plakat zur Kundgebung

Seit fast genau einem Monat sitzen unsere Gefährten Aaron und Balu in der Berliner JVA Moabit in Untersuchungshaft. Sie wurden während der Demonstration "Rigaer 94 verteidigen! Investor_innenträume platzen lassen!" von den Bullen festgesetzt und später einem Haftrichter vorgeführt. Die Anklagen beinhalten allem voran den Vorwurf des "schweren Landfriedensbruchs", die Haftprüfungen durch die zuständigen Richter_innen ergaben, dass die beiden wegen angeblicher Fluchtgefahr in Untersuchungshaft bleiben müssen, eine erneute Prüfung kann aus rechtlichen Gründen erst wieder in 3 Monaten stattfinden. Die politische Dimension der Inhaftierung liegt hier klar auf der Hand: bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit ging bis jetzt noch kein/e Richter_in von Fluchtgerfahr aus oder verhängte U-Haft, es sei denn die Fälle sind politisch motiviert. Fest steht zur Zeit nur, dass die beiden noch mindestens weitere 2 1/2 weitere Monate im Knast absitzen werden und wir sie in dieser schweren Zeit bestmöglich unterstützen müssen!

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Inmates with hepatitis C sue Tennessee prison officials for treatment May 10, 2016 - by Dave Boucher

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September 9th Nationwide Prisoner Strike Poster

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Aaron + Balu - Gemeinsame Erklärung aus dem Knast 26.07.16

Hier findet ihr die Erklärung...

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Aaron und Balu

Absenderin: aaron.balu@riseup.net

Hallo Leute,

leider müssen wir euch mitteilen, dass unsere Genossen Balu und Aaron seit dem 09.07.2016 in Berlin in der JVA Moabit in Untersuchungshaft sitzen. Sie wurden am Rande der R94 Solidemonstration: "Investor*innen träume platzen lassen" in Gewahrsam genommen und später einem Haftrichter vorgeführt.

Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch, Verstoss gegen das Versammlungsgesetz, Widerstand, Sachbeschädigung und/oder gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Am Donnerstag, dem 21. fanden die Haftprüfungen statt. Es wurde dort entschieden, dass Aaron und Balu in Untersuchungshaft bleiben sollen, wegen "Fluchtgefahr". Es geht um mindestens 3 Monate.

Die beiden haben juristische Beratung und erfahren Unterstützung von Anti-Repressionsstrukturen. Es bleibt allerdings uns, Genoss*Innen und solidarisierten Menschen, noch vieles zu tun.

Diese Infos findet ihr auch auf die Soliwebsite...

Geld: Wegen den vielen aktuellen Repressionfällen brauchen die Antirepstrukturen dringend Geld und jede Spende ist herzlich willkommen. Dazu findet ihr zwei Solikontos am Ende diesesr Email. Das der Rote Hilfe Berlin, und das der Schwarz-Rote Hilfe Münster. Falls Überschüsse am Ende des ganzen Verfahrens würde das übrige Geld jeweils für die Rigaer Str. 94 und für die letzten Repressionfälle in Münster benutzt. Eine gute, einfache Idee wäre, eine "Free Balu und Aaron" (für die Aufkleber, siehe "Material") Spendendose bei euren nächsten Partys und Projekte zu erstellen.

Briefe: Die beiden sind gerade in Einzelzellen, und viele Kontaktmöglichkeiten zur ausseren Welt haben sie nicht: Sie freuen sich auf jeden Brief. Dafür findet ihr eine Sammeladresse auf der Website ("Post"). Ihr konnt eure Briefe, Zeichnungen, Zeitungen usw zu dieser Adresse schicken, und sie werden weitergeleitet. Denkt aber bitte jedesmal daran, dass jeder Brief von den Bullen durchgelesen wird. Bitte keine gewaltsamen Aussagen und keine heisse Infos!

Aktion: fühlt euch frei, in verschiedenen Arten und Weisen eure Solidarität zu zeigen. Wir freuen uns auf Aktionsbilder, die wir den Betroffenen weiterleiten würden.

Demos: Am Samstag den 16.07. fand für die beiden ab 20:00 Uhr eine Solidemo zur JVA von der U-Bahn Turmstrasse in Berlin statt. Die Anzahl an Demonstrierenden war nicht so riesig (max 250) im Vergleich zur Anzahl der Demo am 09.07. (5000). Es kann sein, dass noch weitere Demos organisiert werden. Nehmt doch teil! Es ist für die Gefangenen ein sehr schönes Gefühl, zu sehen und zu hören, dass sie nicht vergessen werden.

Material: Plakate, Flyer und weiteres sind auf der Website schon verfügbar (und sie sind schön). Es gibt auch noch Sticker! Es besteht die Möglichkeit, sich Materials bei uns zu bestellen. Schreibt uns dann doch eine Email (mit Anzahl und Adresse), und wir schicken sie euch so bald wie möglich zu.

Vorsicht: Bitte bedenkt nur Infos zu veröffentlichen, die bisher schon veröffentlicht wurden in den offiziellen Texten von den Antirepstrukturen, ansonsten könnte das Verfahren negativ beeinflusst werden.

Wir freuen uns über Geld, Soliaktionen, Solifotos, Partys, Öffentlichkeit, Unterstützung... Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Ihr könnt uns schreiben unter
aaron.balu@riseup.net (GPG-Key gerne auf Anfrage)

Neue Infos gibt es unter...

Die Rote Hilfe Berlin schreibt dazu...

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Solikreis Aaron und Balu
NB. Feel free, diese Email weiterzuleiten !


Spendenkontos

Schwarz-Rote-Hilfe Münster
Postbank Dortmund
Konto-Nr. 282052468
BLZ: 440 100 46
IBAN: DE02 4401 0046 0282 0524 68
BIC: PBNKDEFFXXX
Verwendungszweck: supportaaronundbalu

Rote Hilfe e.V.
GLS-Bank
Konto-Nr.: 4007 238 317
BLZ: 430 609 67
IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Solidarität mit Aaron und Balu

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Soli-Konzert für das Anti-Repressions-Team in Paris

Sa. 30.Juli 2016 * 21 Uhr * KVU
Storkower Str. 119 (S-Landsberger Allee/Greifswalder Str.)

Live mit: Saridunyia (Rock/Reggae) - Torkelit (Rap) - Leer (Grunge)

Flyer Vorderseite...

Flyer Rückseite...

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Leonard Peltiers Statement zum 41. Jahrestag des Polizeiangriffs auf Indigene in der Pine Ridge Reservation

Schwestern, Brüder, Freunde, Unterstützer:

Am 26. Juni 2016 waren es 41 Jahre, dass auf dem Grundstück der Familie Jumping Bull, nahe Oglala auf dem Reservat Pine Ridge, während eines Feuergefechts drei junge Männer den Tod fanden. Ich gehörte zu den vielen, die an dem Schusswechsel beteiligt waren. Ich habe die FBI-Agenten Ronald Williams und Jack Coler nicht getötet, trotzdem fühle ich in mir ein grosses Bedauern für ihren frühen Tod, für den Tod meines Freundes Joe Stuntz und für ihre trauernden Liebsten und Verwandten. Ich denke, dass viele meiner Brüder und Schwestern, die an diesem Tag an diesem Ort waren, wünschten, sie könnten den Lauf der Dinge umkehren und dieses fatale Ende vermeiden.

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(indymedia) Free Oscar Lopez Rivera - Free Them ALL! (21.06.2016)

Am 20. Juni 2016 fand in den USA ein Aktionstag für die Freilassung des seit 1981 inhaftierten politischen Aktivisten Oscar Lopez Rivera statt. In New York gab es eine Demonstration unter starker Beteiligung der puerto-ricanischen Gemeinde. Auch in Berlin stellten sich einige Menschen mit einem Transparent und der Forderung nach seiner Freilassung vor die US Botschaft am Pariser Platz.

Da Oscar Lopez Rivera ein Gefangener der föderalen Regierung ist, könnte der scheidende US Präsident Obama ihn genau wie Leonard Peltier sofort freilassen.

Bilder und Hintergrund...

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9. September 2016 - Streik- und Aktionstag von Gefangenen gegen die Sklaverei in den USA"

Info Flyer

Am 9. September 2016, dem 45. Jahrestag des Attica-Gefängnisaufstandes im US Bundesstaat New York, rufen Gefange us-weit zu einem Streik- und Aktionstag für die Abschaffung der Sklaverei in den USA auf. Sie beziehen sich dabei auf ihre Lage als rechtlose Zwangsarbeiter*innen innerhalb der Gefängnisindustrie und auf die Masseninhaftierung, die inzwischen auch ausserhalb der Gefängnisse aus jedem 8. männlichen Bürger einen Ex-Gefangenen mit eingeschränkten Bürgerrechten gemacht hat.

Download Informationsflyer...

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Arbeitsverweigerung in US Gefängniss

Momentan finden in US Gefängnissen dezentrale Streiks gegen Sklaverei, Gefängninsindustrie und Masseninhaftierung statt. Im letzten Monat machten Gefangene in Texas Schlagzeilen, um das gerade in Kraft getretene, dortige Knebel-Gesetz zu bekämpfen. Nun verweigern sich Gefangene in Alabama:

Prison Labor Strike in Alabama: We Will No Longer Contribute to Our Own Oppression"

Hintergrund: US-weiter Aktionstag von Gefangenen zur endgültigen Abschaffung der Sklaverei - 9. September 2016 (Jahrestag des Attica-Aufstandes)

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Hashtag #FreeThemALL

In den US Gefängnissen wächst der Widerstand gegen Masseninhaftierung, Ausbeutung und extrem lange Haftstrafen. Für den Jahrestag des Atica Aufstandes, den 9. September 2016 mobilisieren Gefangene aus mehreren US Bundesstaaten für einen "Streik zur Abschaffung der Sklaverei" (1).

Bereits am 24. April 2016 besucht US Präsident Obama die Bundesrepublik, um die unbeliebten TTIP Verhandlungen fortzuf¨hren (und eine Messe in Hannover zu eröffnen). Am gleichen Tag hat der seit 1981 ohne Beweise inhaftierte Journalist Mumia Abu-Jamal Geburtstag. Er berichtet seit Jahrzehnten aus dem Inneren der Isolations- und Todestrakte und analysiert die Gefängnisindustrie. Selbst an Hepatitis-C erkrankt, kämpft er gemeinsam mit 10.000 weiteren Gefangenen im Bundesstaat Pennsylvania für medizinische Versorgung, die ihnen noch aus Kostengründen verweigert wird (2).

Leonard Peltier (3), ein seit 1976 genau wie Mumia ohne jegliche Beweise inhaftierter indigener Aktivist, ist nach äber 40 Jahren (!) Knast ebenfalls schwer krank. Er ist ein direkter Gefangener der Obama-Regierung, die entgegen ihren wiederholten Versprechen, die Beziehungen zu den Native Americans zu verbessern, Peltier noch immer nicht freigelassen hat.

In Texas trat am 15. April 2016 eine Gefangenen-Knebel-Verordnung in Kraft (4), die Gefangenen und ihren Unterstützer*innen verbietet, Infos "aus dem Gefängnisalltag" in sozialen Netzwerken zu verbreiten - sprich, im Internet über Gefangene zu berichten.

Unterstützen wir die Gefangenenkämpfe in den USA!

Macht solidarische Aktionen, Wandbilder, Transparente usw.!

Verbreitet Berichte und Fotos mit dem Hashtag #FreeThemALL

Schickt uns Fotos (bitte ohne Metadaten und mit verpixelten Gesichtern), damit wir sie Gefangenen und Aktivist*innen in den USA zukommen lassen können.

Solidarität ist unsere stärkste Waffe - #FreeThemALL

Bundesweites Free Mumia Netzwerk

(1) (The Intercept) Prisoners in Multiple States Call for Strikes to Protest Forced Labor

(2) FREE MUMIA - Free Them ALL!

(3) Freiheit für Leonard Peltier!

(4) Grundsatzerlass der texanischen Gefängnisbehörde - Seite 24, Punkt 4

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Prisoners in Multiple States Call for Strikes to Protest Forced Labor

Prison Inmates around the country have called for a series of strikes against forced labor, demanding reforms of parole systems and prison policies, as well as more humane living conditions, a reduced use of solitary confinement, and better health care.

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Neues Buch über Leonard Peltier und den indianischen Widerstand "Ein Leben für die Freiheit"

...it´s out now, nach über 4 Jahren Arbeit*

Das neue Buch über Leonard Peltier und den indianischen Widerstand "Ein Leben für die Freiheit" seit kurzem aus dem Druck erhältlich - ein Buch - ein literarischer Aufschrei - eine Dokumentation - ein Stück Befreiungskampf

Unser Dank an all unsere indianischen Freunde, Freunde aus der internationalen Rock-und Bluesszene, Unterstützer, Spender, Partner, zukünftigen Leser .... an EUCH

Flyer zum Buch...

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Aufruf zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt

Di. 15. März 2016 Berlin, Görlitzer Park, 16:00 Uhr
Kundgebung am internationalen Tag gegen Polizeigewalt
mit Theater, Infos und Redebeiträgen
Görlitzer Park Eingang Lübbener Str., Berlin-Kreuzberg U1-Görlitzer Bahnhof

Wir von der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) rufen dazu auf, am 15. März, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam den Menschen zu gedenken, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden und das Thema rassistische Polizeigewalt an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der internationale Tag gegen Polizeigewalt wurde 1997 auf Initiative der C.O.B.P. (Collectif Opposé à la Brutalité Policière ) aus Montrèal und der anarchistischen Gruppe "Black Flag" aus der Schweiz initiiert. Das Datum markiert einen Vorfall am 15. März 1996, bei dem die Schweizer Polizei zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren misshandelt hat. Seitdem gehen am 15. März jährlich weltweit Menschen auf die Strasse, um von der Polizei getöteten Menschen zu gedenken und sich gegen Polizeigewalt zu wehren.

Der Tag wird weltweit auch dazu genutzt, sich mit verschiedenen marginalisierten Gruppen, die potentielle Opfer sein können, zu vernetzen. People of colour, Wohnungslose, Transgender, Queers, psychisch Kranke, Drogennutzer_innen, Sexarbeiterinnen – all diejenigen sind weltweit Diskriminierung, polizeilicher Schikane und Gewalt ausgesetzt.

In Deutschland hat der Tag allerdings bisher keine grosse Aufmerksamkeit. Das soll sich ändern!

Gerade hier in Berlin finden sich zahllose Beispiele für rassistische Polizeigewalt. Für Berlin hat KOP von 2000-2014 über 150 Vorfälle dokumentiert, von Schikanen, über Beleidigung bis hin zu Tötungen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass Zusammenhänge verdreht werden, Polizist_innen sich selbst als Opfer stilisieren, Rassismus als Problem gar nicht wahrgenommen wird und in sämtlichen Vorfällen die Polizei die Definitionsmacht über die Situationen behält. Die Betroffenen haben oft nur eine geringe Macht zur Beschwerde und können damit Situationen oft nicht richtigstellen. Gesetze zu vermeintlich verdachtsunabhängigen Kontrollen öffnen Polizist_innen dabei Tür und Tor für rassistische Raster.

Einige dieser Vorfälle finden seit Jahren im Görlitzer Park, einem der sog. kriminalitätsbelastenden Orte statt. Ob wir Frisbee spielen, Grillen, Fahrradfahren, im Park arbeiten - wir alle haben sie schon mitbekommen oder selbst erlebt: die ständigen Polizeikontrollen von Schwarzen Menschen und People of Color (PoC). Die Kontrollen richten sich nicht gegen alle: Die einen werden nicht kontrolliert, haben die Möglichkeit wegzusehen und können so tun, als sei die Welt in Ordnung. Schwarze Menschen und PoC hingegen sind aussondernden Polizeikontrollen ausgesetzt. Dabei werden sie oft beleidigt, körperlich angegriffen und willkürlich festgenommen.

Im Rahmen des internationalen Tages gegen Polizeigewalt wollen wir auch darauf aufmerksam machen, dass sich jede und jeder zu diesen Kontrollen und Schikanen verhalten kann. Wir wollen dazu aufrufen, hinzuschauen, nachzufragen und als Zeug/innen anzubieten. Wie das aussehen könnte, wollen wir euch in einer kleinen Theatersequenz präsentieren.

Ab 15:00 Uhr werden diese kleinen Theatersequenzen wiederholend durchgespielt und dazwischen Geschichten über die diejenigen Menschen erzählt, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden. Wir wollen daher den 15. März in diesem Jahr einerseits zum Gedenken, aber auch als Protest und Handlungsaufforderung begehen.

Lasst uns zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit rassistischer Hetze und staatlicher Gewalt! Wir fordern ein Ende der erhöhten Polizeipräsenz und der verdachtsunabhängigen Kontrollen im Görlitzer Park und überall!

Join us in this struggle that has no borders and that will continue on, for dignity, true justice and freedom!

Together let's put an end to the police state and its brutality!! (Montréal)

Wear black! Fight back! (Chicago, USA)

www.kop-berlin.de

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Albert Woodfox ist frei

Am 19. Februar 2016 wurde Albert Woodfox, der letzte der drei Black Panthers der "Angola 3" nach 47 Jahren Haft an seinem 69. Geburtstag endlich freigelassen. Der Bundesstaat Louisiana hatte ihn seit 1969 mehrfach verhaftet und ihm 1972 zusammen mit zwei anderen Black Panthers einen Mord an einem Gefängniswärter untergeschoben.

Seine Mitangeklagten Robert King und Hermann Wallace waren bereits vor einigen Jahren freigelassen worden. Hermann Wallace starb nur einen Tag nach seiner Freilassung, Robert King war am 19. Februar einer der ersten, der Woodfox vor dem Gefängnistor empfing.

Albert Woodfox verbrachte Jahrzehnte in einer 6qm kleinen Isolationshaftzelle. Er hatte immer auf seiner Unschuld an dem Tod des Gefängniswärters bestanden. Sein Mitgefangener Kenny Zulu Whitmore, ebenfalls Black Panther und seit 1978 in Isolationshaft im gleichen Gefängnis (einer ehemaligen Sklavenfarm) sagte zu seiner Freilassung am 19. Februar: "Heute war ein grossartiger Tag für den Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit."

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"Freiheit und medizinische Versorgung für Leonard Peltier"

von Mumia Abu-Jamal

"Freiheit und medizinische Versorgung für Leonard Peltier. Seit 40 Jahren ist Leonard Peltier, ein Hauptaktivist der American Indian Movement-Bürgerbewegung, in den Fängen des amerikanischen Gefängnissystems, dem Eisernen Haus der Weissen, wie es die indigenen Menschen nennen, wegen einer haltlosen Mordanklage. Nun, da er bei schlechter Gesundheit ist und an einem Bauchaorten-Aneurysma leidet, ist die Zeit nicht länger auf seiner Seite. Das Aneurysma, erst vor wenigen Wochen diagnostiziert, bedroht sein Leben. Darum fordern Leonards Unterstützer seine Freiheit, so dass er nicht im Eisernen Haus sterben muss. Vor Jahrzehnten, als Bill Clinton nach Pine Ridge in Süd Dakota kam, sagte er den Menschen dort: "Sagt Leonard, dass ich ihn nicht vergesse."

Ein Versprechen von Clinton, welches sich als genauso leer wie jedes Versprechen von Politikern herausstellte - Benzin, Luft, Wind. Nun, er hat es wohl vergessen, was? So verblieb Peltier also für Jahrzehnte im Gfängnis. Er schrieb, er malte und er wartet auf die Justiz der Weissen. Er wartet immer noch. Seine Unterstützer bitten die Menschen an die BOP zu schreiben, um medizinische Versorgung und seine Freilassung zu fordern. Das internationale Komitee zur Befreiung von Leonard Peltier braucht Sie, um zu schreiben und um Gerechtigkeit für Leonard Peltier zu fordern.

Kontaktieren Sie https://www.bop.gov/inmates/concerns.jsp
Beziehen Sie sich auf Leonard Peltier, Nummer 89637-132 und sein Gefängnis USP Coleman 1.

Und nun, da ich dar¨ber nachdenke, warum schreiben Sie nicht an das Weisse Haus und verlangen genau dasselbe? Leonard Peltier braucht seine Freiheit und für die indigene Bevölkerung ist es wichtig, dass er nach Hause kommt. Von "A Prison Nation". Das war Mumia Abu-Jamal.

Vielen Dank an Tina Bartling für die schnelle Übersetzung

Audio link & Transcription in English...

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