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Artikel vom/über das Berliner Bündnis für Mumia
![]() Unterschreibt den Offenen Brief der CEDPLiebe Freunde und UnterstützerInnen von Mumia Abu-Jamal, in den letzten Wochen wurde bekannt, dass Teile der US Anti-Todesstrafen Bewegung den Todestrakt Gefangenen Mumia Abu-Jamal aktiv aus der Öffentlichkeit ausblenden wollten, um verdeckte Bündnisarbeit mit der Polizeibruderschaft "Fraternal Order of Police" (FOP) mit Hauptsitz in Philadelphia betreiben zu können. Die FOP ist seit Jahrzehnten der massgebliche politische Faktor, welcher sich für die anhaltende Inhaftierung und Hinrichtung von Mumia Abu-Jamal einsetzt. Bekannt wurde das im vergangegnen Juni durch die Veröffentlichung eines zunächst geheimen Memorandums an den IV. Weltkongress gegen die Todesstrafe, welcher im Februar 2010 in Genf stattfand. Original Text:
CONFIDENTIAL MEMORANDUM to ECPM In zahlreichen Artikeln und Statements berichteten UnterstützerInnen von Mumia Abu-Jamal und AktivistInnen aus der US Anti-Todesstrafen Bewegung darüber. Einige Beispiele: The Politics of Death: Throwing Mumia Abu-Jamal Under the Bus (29.06.20) (engl) by Dave Lindorff (Texas Moratorium Network) Shame on Those Abolitionist Groups for "Throwing Mumia Abu-Jamal Under the Bus" (06.07.10) (eng) Die US-weite Campaign to End the Death Penalty (CEDP, übersetzt "Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe") ruft nun dazu auf, einen Offenen Brief an diejenigen innerhalb der US Anti-Todesstrafen Bewegung zu unterschreiben, welche die Zusammenarbeit mit Gesetzerhütern über den Einsatz für betroffene Gefangene stellen wollen. Es soll deutlich gemacht werden, dass Menschenrechte und Gerechtigkeit immer zuerst mit denjenigen gemeinsam durchgesetzt werden, deren Rechte gebrochen werden. Dazu gehört das Recht, nicht vom Staat umgebracht zu werden. Der Offene Brief kann in deutscher Übersetzung hier gelesen werden... Falls eine Organisation und Einzelpersonen unterschreiben möchten, mailen sie bitte die entsprechenden Namen und Bezeichnungen an: Wir möchten euch alle bitten, diesen Offenen Brief zu unterschreiben und den Aufruf weiter zu verbeiten. Mit solidarischen Grüssen, Welcome to Killadelphiavon der Mumia Hörbuchgruppe Pressemitteilung: Bundespräsident Wulff gegen TodesstrafeBerliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal! Berlin, den 1. Juli 2010 Anlässlich der Wahl von Bundespräsident Wulff und dem Ministerpräsidenten McAllister möchte das Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass sie ihre neuen Ämter auch dazu nutzen, für die weltweite Ächtung der Todesstrafe einzutreten. Noch am 21.01.2010 hat Justizminister Busemann für die niedersächsische Landesregierung unter Leitung des damaligen Ministerpräsidenten Wulff u.A. erklärt: "..Ich will (...) darauf hinweisen, dass die Niedersächsische Landesregierung es für richtig und erfolgversprechender hält, wenn Initiativen und Aktivitäten zur Abschaffung der Todesstrafe auf Ebene der EU vorgetragen werden. Vorgesehen sind u.a. Demarchen in individuellen Fällen, wie dem des Journalisten Mumia Abu-Jamal. ..." (vollständiger Wortlaut der Eklärung unter...), Derzeit tut der Deutsche Bundestag sich schwer, eine entsprechende Erklärung zu formulieren. Die Süddeutsche Zeitung berichtete vergangene Woche, dass insbesondere die Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte noch erhebliche Bedenken gegen eine solche Politik äussert. Daher würden wir uns sehr wünschen, wenn der neue Bundespräsident und der neue Ministerpräsident alle Möglichkeiten nutzen, sich gegen die Todesstrafe zu wenden und hierbei auch auf das Beispiel des seit 28 Jahren in der Todeszelle gefangenen Journalisten Mumia Abu-Jamal Bezug nehmen. Mit freundlichen Grüssen Für Rückfragen steht Ihnen gerne Michael Reiner unter 0175 - 844 25 76 zur Verfügung. Presseerklärung zum Download... Welcome To Hell - ein Besuch bei Mumia Abu-Jamal im TodestraktIm April 2010 besuchten mehrere Aktivisten aus Deutschland den politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal, der in den USA in der Todeszelle sitzt. Am 19. August geben sie im Berliner SYNDIKAT einen Bericht von ihrem Besuch bei Mumia Abu-Jamal und zu dem aktuellen Stand der juristischen und politischen Auseinandersetzung in seinem Fall in den USA: Michael Schiffmann (Heidelberger Mumia-Soli-Gruppe) Der Schauspieler und Gewerkschaftler Rolf Becker kann arbeitsbedingt leider doch nicht an der Veranstaltung teilnehmen. ---------------- Datum: Do., 19.08.2010 Anschließend DJs (ist bestechlich) und Soli-Cocktails für die FREE MUMIA Kampagne. (Berlin) Info-Abend: Free Mumia - Hintergrund und Ausblick10. Juni 2010, 20 Uhr, Berlin Mumia Abu-Jamal ist ein politischer Gefangener und Journalist in den USA, der seit 28 Jahren wg. einem untergeschobenen Mord im Todestrakt sitzt. Erst vor wenigen Monaten konnte eine länderübergreifende Solidaritätskampagne das schlimmste verhindern: das höchste US-Gericht traute sich nicht, eine Hinrichtung einzuleiten. Aber der Kampf ist noch lange nicht gewonnen - die Behörden wollen Mumia nach wie vor umbringen. Wir zeigen einen Film ("In Prison My Whle Life") und berichten über die aktuellen Entwicklungen. VeranstalterInnen: A.U. Headquarter + Berliner Free Mumia Bündnis A.U. Headquarter Kundgebung mit Live Musik: Free Mumia Abu-Jamal!Samstag, 24. April 2010, 16:00 Heinrichplatz - Kreuzberg / Berlin
Am 24. April hat Mumia Abu-Jamal seinen 56. Geburtstag. Als politischer Gefangener und Opfer von Rassismus und Klassenjustiz sitzt er seit über 28 Jahren im Todestrakt von Pennsylvania, USA. Die knapp drei Jahrzehnte andauernde Isolationshaft hat ihn jedoch nicht gebrochen. Im Gegenteil - heute lesen und hören viel mehr Menschen seine wöchentlichen politischen Analysen und lesen seine Bücher als vor seiner Inhaftierung. Ihn zum Schweigen zu bringen, ist den Herrschenden nicht gelungen. Mumia ermuntert Menschen weltweit, ihre Verhältnisse zu hinterfragen und zu ändern. Obwohl ihn die Eliten Pennsylvanias schon mehrfach hinrichten lassen wollten, lebt Mumia
YOK (Pocketpunk aus der Quetsche) Bringt Kuchen und Torten mit! ![]() Neue Wandzeitung
Gerichtsentscheidung über Mumia Abu-Jamal
Der US Supreme Court hat vor wenigen Stunden eine Entscheidung des 3. Bundesberufungsgerichtes von 2008 aufgehoben, die damals die Todesstrafe gegen Mumia ausschloss. Damit hat das Gericht einen "Mittelweg" zwischen sofortiger Todesstrafe oder aber Abweisung derselben gewählt, zugleich aber auch die Position der Staatsanwaltschaft gestärkt. Der US Supreme Court wies das 3. Bundesberufungsgericht an, seine Entscheidung unter Würdigung des Falles Smith v. Spisak neu zu würdigen. Darin sei es laut Medienmeldungen auch um die Manipulation bei der Juryanweisung gegangen. Gegen den Angeklagten Smith war die Todesstrafe letzte Woche vor dem US Supreme Court bestätigt worden. Allerdings weist Mumias Verteidigung darauf hin, dass etliche juristische Details hier anders liegen als bei Mumia.
Das heisst konkret: sie geben der Staatsanwaltschaft insofern Recht, als dass sie es für richtig halten, die Todesstrafe gegen Mumia zu fordern. Das 3. Bundesberufungsgericht muss jetzt erneut die Arbeit machen, die Todesstrafe gegen Mumia zu verhängen oder nicht. Die jeweils unterlegene Partei zieht dann vermutlich wieder vor die höchste Instanz, den US Supreme Court, der dann abschliessend über die Verfassungsmässigkeit der falschen Juryinstruktionen entscheiden muss. In einer ersten Stellungnahme von Anwalt Robert R. Bryan über Mumia Abu-Jamal heisst es dazu: "Er ist nun in noch grösserer Gefahr als zuvor..." Aber er betont auch, dass es nicht die schlimmste mögliche Entscheidung war.
Noch ist überhaupt nicht klar, in welcher Form das 3. Bundesberufugnsgericht mit der ihm aufgebürdeten Aufgabe umgehen wird, noch in welchem Zeitrahmen. Auf jeden Fall hat Mumia Abu-Jamal weitere Zeit gewonnen. Es könne viele Monate vergehen, bis diese Frage vor dem 3. Bundesberufungsgericht geklärt ist. Ob es dann irgendwann mal einen Juryprozess allein um das Strafmass gibt, aus dem heraus bei einem Erfolg von Mumia eine Begnadigungskampagne denkbar wäre, ist allerdings in ungewisse Ferne gerückt.
Klar ist jedoch, dass die Position der Staatsanwaltschaft gestärkt wurde, wenn auch der schlimmste Fall nicht eingetreten ist. Sie haben an ihrer jahrzehntelangen Praxis festgehalten und Mumia selbst in der Auswahl an negativen Optionen keine gute Ausgangslage gelassen. Aber es ist auch deutlich, dass sie sich nicht trauen, ihn sofort einfach umzubringen.
Anton Mestin vom Berliner Free Mumia Bündnis dazu: "Das ist ein Erfolg des massiv öffentlich wahrnehmbaren Druckes, den die Solidaritätsbewegung in den letzten Monaten aufbauen konnte. Internationale Parlamentsbeschlüsse, Medienberichte und das hohe Interesse über die politische Linke hinaus sind eine sehr gute Grundlage. Jetzt müssen wir die Nerven bewahren und den aufgebauten Druck in Ruhe ausbauen. Wir können Mumias Leben retten und wir haben nun weitere Zeit gewonnen. Daher werden wir weiter mit unserer Arbeit machen und die angekündigten Notfallproteste vorerst nicht ausrufen." Die heutige Entscheidung ist nicht wie von vielen erwartet ausgefallen. Aber die Todesstrafe kann noch kommen, auch wenn heute noch kein Mensch weiss, wann das der Fall sein wird. Deutlich wurde aber erneut der Wille der Justiz, Mumia bis an sein Lebensende inhaftiert zu lassen: so oder so
Presseerklärung zum Download... Schreibt Mumia Abu-JamalMumias Hauptanwalt Robert R. Bryan hat bei seinen Berlinbesuchen wiederholt gesagt, dass Mumia im Augenblick viel geholfen wäre, wenn Unterstützer_innen ihm verstärkt schreiben. Erstens freut sich Mumia riesig über Briefe und Postkarten in seiner 6 qm Todestraktzelle. Zwar kann er viele nicht beantworten, da seine Portokosten sehr gering sind. Aber es ist ihm eine enorme moralische Stütze, wenn er merkt, dass sein Fall immer noch bekannt ist und er trotz Isolationshaft nicht vergessen wurde. Und zweitens ist diese Post ein grosser Schutz für ihn. Zeigt er doch der Zensurbehörde, die sämtliche Post liest und auch dem Gericht und der Staatsanwaltschaft übermittelt, dass sie unter Beobachtung stehen. Das kann Einfluss auf die weiteren juristischen Entwicklungen haben. Im jetzigen Stadium können Briefe daher wirklich helfen. Eine kleine Hilfe, wie ihr einem euch persönlich unbekannten Gefangenen schreiben könnt, bietet der Artikel des Anarchist Black Cross (ABC), oder hier als pdf-Datei... Hier Mumias Adresse: Denkt daran, dass jede/r Brief/Postkarte einen Absender benötigt, da es sonst dem Gefangenen nicht ausgehändigt wird. Ihr könnt z.B. die folgende Karte, ausschneiden und an Mumia schicken:
Postkarte an Mumia Vorderseite Write to Mumia Abu-JamalMumia's Lead attourney Robert R. Bryan told us several times that it would be a great support to write to Mumia in his prison cell. Mumia's adress: First of all Mumia really enjoys receiving post in his 6 square metres of cell in the death row. He can't answer most but it means a huge moral support for him - to see he is not forgotten despite his isolation. Furthermore post means protection for him. The censors and the court see that they are under international observation. This can have an effect on actual decisions. You could use the postcards provided by the Berlin Coalition To Free Mumia Abu-Jamal. If you didn't get one with this flyer contact us on
Please keep in mind that every letter or postcard needs a sender's adress. Without that post will not be delivered to Mumia. Escríbe a Mumia Abu-JamalEl abogado principal de Mumia Robert R. Bryan ha dicho varias veces durante sus visitas en berlin que seria una grande ayuda para Mumia si le escribimos reforzadamente La dirección de Mumia: En primer lugar Mumia se alegra muchisimo cuando recibe cartas o postales en su celda de pena de muerte que mide 6 metros cuadrados. El no puede contestar a las cartas porque tiene poco dinero pero para el es un enorme apoyo moralmente saber que su caso todavia es conocido - y el en prisión aislado no ha sido olvidado. En Segundo lugar el correo es una gran protección para Mumia. El censor, el juzgado y la fiscalía notan que estan bajo observación internacional. Esto puede influenciar las decisiones actuales. Podeis utllizar las postales de la "coalición de Berlin para liberar Mumia
Abu-Jamal". Si no hay una postal junto a a este informe contacta a
Por favor recuerda que cada correo necesita la dirección del remitente. Sin está el correo no sera entregado a Mumia. Spendenaufruf in eigener SacheFreiheit für Mumia Abu-Jamal! ... kostet auch Geld 2007 Die Kampagne für die Freiheit von Mumia und für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit kostet eine Menge Geld. Spenden helfen uns und können an folgendes Konto unter dem Stichwort/Verwendungszweck "Freiheit für Mumia" überwiesen werden: Mumia Abu-Jamal e.V. |
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